• 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Deklaration Zutaten und Allergene < Software
#1
Hallo FKLMH´ler,

besteht Interesse an einer Software, bei der man die Produktspezifikationen der Rohstoffe und Zutaten einpflegt und von wo man dann Verweise auf Endprodukte und deren Deklaration erstellen kann?

Das Problem jetzt ist ja nach einer Aktualisierung der Rohstoffe, bze. deren Produktspezifikationen:
1. Wer hat diese in Nutzung?
2. Wo wurde diese Zutat verwendet?
3. Nimmt man das verwendete Allergen oder die Zutat nun aus der Deklaration raus? (Oder ist die in anderen Zutaten/Rohstoffen drin und die Deklaration bleibt?)

Hatte versucht, dafür eine fertige Software zu finden und bin gescheitert oder an den Kosten. Eine Programmierung einer solchen Datenbank schlägt aber mit mehreren T € ein Loch in die Kasse. Wer es aber auch so braucht, dann könnte man sich die Kosten teilen...
Mat beschte Gréiss
  Zitieren
#2
Guten Morgen,

ich habe vor einigen Jahren schon einmal mit einer solchen Software gearbeitet. Die Software selbst ist gar nicht so schlecht, benötigt nur leider sehr viel Pflegebedarf. Vor allem die gängigen Regelungen zur Deklaration der einzelnen Komponenten erschweren die Arbeit immer wieder, da viele Kunden eigene Konzepte der Deklaration auf den Zutatenlisten haben. Wo welche Komponente verwendet wird, lässt sich in vielen Betrieben aber auch über das Warenwirtschaftssystem herausbekommen, so dass teilweise eine doppelte Pflege entsteht.
"Wenn Du das Umögliche ausgeschlossen hast, dann ist das, was übrig bleibt, die Wahrheit, wie unwahrscheinlich sie auch ist" Sir Arthur Canon Doyle
  Zitieren
#3
<!-- s:twisted: --><img src="{SMILIES_PATH}/icon_twisted.gif" alt=":twisted:" title="Twisted Evil" /><!-- s:twisted: --> So wie es aussieht, werde ich wohl 10.000 EUR investieren <!-- s:twisted: --><img src="{SMILIES_PATH}/icon_twisted.gif" alt=":twisted:" title="Twisted Evil" /><!-- s:twisted: --> müssen <!-- s:evil: --><img src="{SMILIES_PATH}/icon_evil.gif" alt=":evil:" title="Evil or Very Mad" /><!-- s:evil: -->
Mat beschte Gréiss
  Zitieren
#4
Unabhängig der Frage des Geldes ist die Frage, wer bietet einen solchen Service so an, dass man etwas damit anfangen könnte.

Das dürfte eine Herausforderung sein.

Gruß
Drui
  Zitieren
#5
Ich denke mal, eine solche Software kann man benutzen um diverse Nährwerte für eine bestimmte Rezepturzusammensetzung zu verwenden. Als zu nutzende Datensammlung sollte/könnte man dann lieber auf einen zweiten Datensatz zurückgreifen, um Änderungen in den Zusammensetzungen einer Rezeptur oder eines Rohstoffes zu kompensieren und erst zum Einsatz zu bringen, wenn es notwendig wird. Manche, so auch wir, haben die fertigen Produkte eine ganze Weile im Umlauf so dass man immer im Auge haben muss:
Was ist gerade im Handel/Umlauf?
Was ändert sich wann an den deklarierten Daten?

Bislang wird es bei uns so gehandhabt, dass die Nährwerte von einer Software berechnet werden und in einer zweiten, softwareunabhängigen Datenbank gespeichert und bei Bedarf von dort aus abgerufen werden (etwa zur Layouterstellung oder für die Spezifikationen). Somit kann man, wir zumindest, auf die einzelnen Kundenanforderungen bezüglich diverser Deklarationsmaßgaben oder Gesetzesänderungen flexibel reagieren.

Die Allergene diverser Zutaten, besonders der zusammengesetzten, hat man irgendwann im Kopf, bzw. sollte man ebenfalls extern sammeln um den angelegten Rezepturstamm der Software nicht durcheinanderzubringen.
Im MS Dynamics "Navision" gibt es auch schon diverse Module, u.a. mind. eins zur Deklarationserstellung inkl. Nährwerte und Allergene auf Basis der fixen Rezeptur und der Rohstoffe und deren Zusammensetzung. Aber um auch laufende und vergangene Rezepturen und Deklarationen im Auge zu haben benötigt man wieder zwei Datenbanken. Dazu langt uns Excel vollkommen.
Über kurz oder lang, noch eine Software zur Nährwertberechnung und Deklarationserstellung braucht man, denke ich, nicht mehr. Es gibt mehr als genug auf dem Markt. Und wie üblich muss man sich eben nur dazu zwingen, damit zu arbeiten und das Ganze zu pflegen. Sonst nützt einem das einfachste System nichts.

Jetzt hab ich schonwieder viel zu viel Text geschrieben und vergessen, was weiter oben steht. Reicht auch für den Sonntag <!-- sIcon_smile --><img src="{SMILIES_PATH}/icon_smile.gif" alt="Icon_smile" title="Smile" /><!-- sIcon_smile -->
  Zitieren
#6
Hallo zusammen,

das Thema kursiert ja wieder...
Gerade habe ich einen Beitrag bei café future net gefunden:

<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.cafe-future.net/news/pages/showNewsletter.php?id=31061&utm_source=Newsletter&utm_medium=Newsletter">http://www.cafe-future.net/news/pages/s ... Newsletter</a><!-- m -->

Da ich ja weiß, dass hier keine Werbung gepostet werden soll, habe ich nur den Artikel verlinkt. Die eigentliche Seite der Cloud-Lösung habe ich mal so überflogen und ich weiß auch nicht, was das kosten soll, aber vielleicht hilft das ja jemandem von euch weiter.
Wie gesagt, ich will hier keine Werbung machen, ich kenne das Programm ja nicht einmal...

Viele Grüße
etolit_hygiene

P.S.: Es gibt eine Vorschau-Funktion, um sich den eigenen verfassten Artikel nochmal anzeigen zu lassen, bevor man auf "absenden" drückt <!-- sBig Grin --><img src="{SMILIES_PATH}/icon_biggrin.gif" alt="Big Grin" title="Very Happy" /><!-- sBig Grin --> (sorry fürs Klugsch****)
  Zitieren
#7
Ich hätte auch vor dem Absenden einfach nur hochscrollen brauchen oder das "Schreibfeld" etwas größer ziehen müssen *zurückklugstuhl* <!-- s;-) --><img src="{SMILIES_PATH}/icon_wink.gif" alt=";-)" title="Wink" /><!-- s;-) -->

Cloud-Lösungen finde ich in sofern interessant, als dass Daten immer und überall verfügbar sind. Dadurch können dann (evtl.) auch viele schlaue Köpfe drüberschauen und ihre Kompetenzen einbringen. Widerum liegt dann dort aber auch die Krux. Gerade seit Snowden weiß man, dass man extern gelagerte Daten auch gleich mal auf USB-Sticks bei Ebay feilbieten kann. Man sollte, solang man es noch kann, seine Daten wenigstens geografisch/physisch nur innerhalb der eigenen Firmengrundstücke bzw. Intranets belassen.

Die Nährwertberechnung an sich ist ein Klacks und sofern da nicht irgendwelche groben Schnitzer passieren (etwa im Rahmen der HealthClaims) ist es auch recht flexibel zu händeln. Probleme gibt es immer wieder bei der Rechtsgültigkeit der gesamten Aufmachung (darunter dann auch die richtige Zutatendeklaration). Aber dazu kann man das Ganze ja auch extern prüfen lassen, sofern keine entsprechende Fachabteilung verfügbar. Hier ist einer Software schon schwer beizubringen, was die Styleguides der einzelnen Handelspartner vorgeben womit dann doch wieder Menschen die Aufgabe erledigen "dürfen".
  Zitieren
#8
Die Datensicherheit sollte auf jeden Fall im Vordergrund stehen!!!
Manche Software-Hersteller, die eigentlich eine Cloud-Lösung anbieten, können das ganze auch manchmal für einen firmeninternen Server anbieten. Da muss man sich mal erkundigen. Heutzutage gibt es ja kaum etwas, das es nicht gibt...

Gruß
etolit_hygiene
  Zitieren


Möglicherweise verwandte Themen…
Thema Verfasser Antworten Ansichten Letzter Beitrag
  Software für Risikoanalyse LuxQM 1 7.909 24.09.2015, 13:10
Letzter Beitrag: Saftschubse
  Logistik-Software für GMP / HACCP-Konzepte pglass 0 6.007 27.03.2008, 17:43
Letzter Beitrag: pglass

Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste