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Lebensmittelfälschung
#1
Nicht erst seit dem Pferdefleisch wird immer wieder über die verschiedenen Methodiken der Lebensmittelfälschung diskutiert. In der Süddeutschen Zeitung wurde vor kurzem ein sehr interessanter Artikel veröffentlicht, welcher dieses Thema sowohl kurzgeschichtlich als auch kulturgeschichtlich behandelt.

Lebensmittelfälschungen

Erschreckend ist dann doch die Information, in welcher finanziellen Gewinnmaximierung dieses Thema zu sehen ist. Insbesondere Bio-Produkte sind ja immer wieder betroffen. Thematisiert wird dieses Thema ja auch durch die verschiedenen privatrechtlichen (IFS, BRC, QS) und öffentlichen Standards (Öko). In den Audits wird dann aber schnell klar, dass sich die "Authetizitätsprüfung" nur auf eine kleine Wareneingangskontrolle bezieht. Aus diesem Grund möchte ich gerne dieses Thema als lose Ideen- und Kommentarseite ins Forum stellen, um vielleicht auch Euch eine Diskussionsgrundlage für die nächsten Kontrollen und eine Ideensammlung für die Prüfung von Echtheit bieten zu können.
"Wenn Du das Umögliche ausgeschlossen hast, dann ist das, was übrig bleibt, die Wahrheit, wie unwahrscheinlich sie auch ist" Sir Arthur Canon Doyle
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#2
Hallo Laganon,

ich hatte es in einem anderen Thread schon mal geschrieben http://fklmh.de/showthread.php?tid=3404, auch hier kann man eine unserer berühmten Risikoanalysen machen um festzustellen, ob man über eine "kleine Wareneingangskontrolle" hinausgehende Prüfungen machen muss und vor allem auch kann.

Folgende Fragen sollte man sich stellen, weitere sind natürlich immer möglich:
- ist meine Ware überhaupt von Fälschung bedroht? Wie einfach wäre es und welchen z.B. finanziellen Nutzen hätte mein Lieferant (oder jemand anderes in der Lieferkette) und ist schonmal jemand auf die Idee gekommen es zu machen? Bei Kaviar ist der Anreiz hoch, bei Kobe-Rind auch, bei Äpfeln sicher deutlich geringer.
- wie könnte ich feststellen, dass ich gefälschte Ware erhalten habe? Könnte ich es über Analysen überhaupt herausfinden?
- kann ich mich auf meine Lieferkette verlassen? Ist der Weg so kurz wie möglich oder habe ich x Zwischenhändler und Verarbeitungsschritte in x Unternehmen?


Ein spannendes Thema!

LG
Saftschubse
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#3
Fast drei Jahre sind vergangen, seit der “Pferdefleischskandal“ in Deutschland und Europa zu einer der größten Rücknahmeaktionen führte. Ausgangspunkt war minderwertiges Pferdefleisch, welches als hochwertiges Pferdefleisch, aber auch als Rindfleisch verkauft und in verschiedenen Fleisch- und Fertiggerichten unwissentlich verwendet wurde. Problematisch nicht nur weil das minderwertige Pferdefleisch mit Rückständen aus der Tier Gesundheit belastet war und so nicht verkehrsfähig war, sondern auch weil einige europäische Länder grundsätzlich eine andere Einstellung zum Konsum von Pferdefleisch haben.


Am Montag hat Europol mitgeteilt, dass einen internationaler Ring von Fleischbetrügern zerschlagen wurde (66 Verdächtige festgenommen). Ihnen wird nun Betrug, Dokumentenfälschung und Verbrauchertäuschung vorgeworfen. Ich würde ja gerne auch noch Lebensmittelverschwendung hinzufügen. Wenn man berücksichtigt, wie viele Lebensmittelpartien vorsorglich vom Markt genommen wurden, weil Spuren von Pferde-DNA festgestellt wurde, geht der Schaden sicherlich in den dreistelligen Millionenbereich und bleibt mir unvorstellbar.


Nach dem Artikel ist der Ring aber erst durch einen weiteren Betrug 2016 entdeckt worden.

Originalartikel - yumda
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