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neue Lebensmittel / innovative Marketingstrategien?
#1
ich bin diese Woche über einen Artikel gestolpert, welcher mich nicht so richtig loslässt.

In den USA ist ein Start-Up-Unternehmen am Start, welches sich mit einem neuen, innovativen Gedanken rund um die alkoholfreien Getränke beschäftigt. Das Unternehmen hat Becher entwickelt, in deren Struktur Substanzen eingelagert sind, die durch das in den Becher eingefüllte Wasser gelöst werden und sozusagen aus "Wasser" "Wein" gemacht wird. Naja, Wein geht auf Grund des Alkoholgehalts wahrscheinlich nicht. Die Becher werden aus einer Bioplastik hergestellt, in welche die Aroma- und Farbstoffe eingelagert sind. Da kein Zucker verwendet werden kann, sind diese Getränke kalorienarm. Die Becher sind ineinander stapelbar und dadurch gut transportierbar. Sie sehen unwahrscheinlich kultig aus und machen eine spassigen Eindruck. Insbesondere in der Werbung kommen sie auch sehr ökologisch rüber. Hier einen Link, mit welchem ihr euch bei youtube selber einen Eindruck machen könnt.

Smart Cups

Derzeit bin ich beeindruckt, doch befürchte ich, ich bin nur ein Opfer einer coolen Werbung geworden. Was denkt ihr?
"Wenn Du das Umögliche ausgeschlossen hast, dann ist das, was übrig bleibt, die Wahrheit, wie unwahrscheinlich sie auch ist" Sir Arthur Canon Doyle
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#2
Na, ich weiß nicht so recht. Hört sich nach purer Chemie an.
Lustig ja, ein Gag - ok, aber mehr nicht

bisdenndann

Peter
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#3
Ja, also das ist schon verblüffend! – Innovationen sind natürlich generell wünschenswert; aber ob und inwieweit der Nutzen über den „Verblüffungseffekt“ hinaus dann tatsächlich der Rede wert ist, das ist ja die Frage.

Chemie – ja, immerhin gibt es ja einen starken Trend weg von der jeglicher Chemie (und allem, was so aussieht). Ich selbst bin bemüht, mich naturbelassener zu ernähren als früher – zumindest meistens. Natürlich kommt es im Einzelfall stark drauf an, welches Getränk der Hersteller da nun reinmacht.

Der Hauptnutzen scheint ja im Bereich Umweltschutz zu liegen. Also biologisch abbaubarer Behälter; wobei ich mich da immer frage, inwieweit das überhaupt praktisch zum Tragen kommt, wenn man den Behälter nicht selbst im Garten kompostiert Undecided . Zweitens Einsparung an Dieselkraftstoff für die LKW – dies ist meines Erachtens der Hauptvorteil gegenüber Softdrinks, die flüssig verfrachtet werden, und dürfe ziemlich durchschlagend sein, vor allem wenn die Kraftstoffpreise wieder steigen. Drittens (durch die Stapelfähigkeit) Einsparung an Regalfläche im LEH – hier muss man aber sagen, dass das durch Getränkepulver und Sirupe schon immer auch anders erzielt werden konnte.

Sodass das ökologisch und ökonomisch durchaus interessant sein kann – aber für sich betrachtet jetzt noch nicht unbedingt soooo überzeugend.
 
Lebensmittel-Fachübersetzer, Großhandelskaufmann (Lebensmittel), Betriebswirt
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#4
(15.01.2018, 12:54)busitrans schrieb: Ja, also das ist schon verblüffend! – Innovationen sind natürlich generell wünschenswert; aber ob und inwieweit der Nutzen über den „Verblüffungseffekt“ hinaus dann tatsächlich der Rede wert ist, das ist ja die Frage.

Chemie – ja, immerhin gibt es ja einen starken Trend weg von der jeglicher Chemie (und allem, was so aussieht). Ich selbst bin bemüht, mich naturbelassener zu ernähren als früher – zumindest meistens. Natürlich kommt es im Einzelfall stark drauf an, welches Getränk der Hersteller da nun reinmacht.

Der Hauptnutzen scheint ja im Bereich Umweltschutz zu liegen. Also biologisch abbaubarer Behälter; wobei ich mich da immer frage, inwieweit das überhaupt praktisch zum Tragen kommt, wenn man den Behälter nicht selbst im Garten kompostiert Undecided . Zweitens Einsparung an Dieselkraftstoff für die LKW – dies ist meines Erachtens der Hauptvorteil gegenüber Softdrinks, die flüssig verfrachtet werden, und dürfe ziemlich durchschlagend sein, vor allem wenn die Kraftstoffpreise wieder steigen. Drittens (durch die Stapelfähigkeit) Einsparung an Regalfläche im LEH – hier muss man aber sagen, dass das durch Getränkepulver und Sirupe schon immer auch anders erzielt werden konnte.

Sodass das ökologisch und ökonomisch durchaus interessant sein kann – aber für sich betrachtet jetzt noch nicht unbedingt soooo überzeugend.
 

Deine Denkansätze sind finde ich gut. Aber mit Mehrwegbechern und, wie Du schon sagtest, mit Getränkepulver, würden sich ja vielleicht die gleichen Effekte erzielen lassen
"Wenn Du das Umögliche ausgeschlossen hast, dann ist das, was übrig bleibt, die Wahrheit, wie unwahrscheinlich sie auch ist" Sir Arthur Canon Doyle
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