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Verbraucher-App gegen Verpackungsmüll
#1
Die nette Servicekraft bringt den Kaffee an den Tisch und schon geht´s los: Tütchen und Döschen mit Zucker, Milch, Keks und schokolierten Böhnchen wollen mit reichlich handwerklichem Geschick aus der Umhüllung befreit werden - huch, da weht doch direkt was von der Untertasse... Zuhause quillt derweil die Restmülltonne über, weil die Verwandtschaft die vielen häßlichen Broschen, Ringe und Ohrgehänge - einst liebevoll aus Kaffeekapseln gefertigt - nicht mehr abnimmt...

Das Problem bleibt: Kleinstverpackungen sind meist nicht recycling-fähig, weil in ihnen mehrere Rohstoffe untrennbar miteinander verbunden sind: Folien, Papier, Metall, Druckfarben... Diese Einwegverpackungen belasten Deponien, überforderte Recycling-Betriebe und schließlich die Weltmeere, wo sie als Mikroplastik irgendwann in den Lebensmittelkreislauf gelangen.

Die Zeitschrift "enorm - Zukunft fängt bei dir an"  meldet in ihrer aktuellen Ausgabe, der Verein "Küste gegen Plastik" habe eine App namens "Replace Plastic" entwickelt, über die Verbraucher/innen Produkte melden können, denen umweltbelastende Verpackungen auffielen. Der Verein trete mit den Herstellern in Verbindung, sobald 20 Meldungen zu einem Produkt eingegangen seien - in kurzer Zeit habe man 20 000 Meldungen empfangen.

Der BUND hat einen Einkaufsratgeber zum Thema Mikroplastik herausgebracht, der laufend aktualisiert wird und in dem auch die Kosmetikbranche kritisch betrachtet wird, die in erheblichem Umfang Mikroplastik in Cremes und Peelings einsetzt, weil Nano-Teilchen dort inzwischen verboten sind.

Costa Rica plant nach Recherchen von "enorm", das erste Einweg-Plastik-freie Land werden zu wollen - ob da die "Neue Welt" der "Alten Welt" zeigt, wo´s langgeht? Wir dürfen gespannt sein!
Meike Glaß
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